Die Kinder von morgen sind da!

Indigo-Kinder oder
das ADS-Syndrom

Der Begriff ADS Aufmerksamkeits–Defizit–Syndrom
ist in Anlehnung an die amerikanische Bezeichnung ADD Attention-Deficit-Disorder entstanden. Er steht für die international anerkannte Diagnose von Aufmerksamkeits-Störung mit und ohne Hyperaktivität.

Die sog. Problemkinder werden meist verkannt als Zappelphilippe, Störenfriede, Klassenkasperln, Außenseiter, Versager, Faulpelze, Tagträumer, Sensible Kinder, Hochbegabte Kinder, Unruhegeister. Aggressive, rücksichtslose, freche Kinder... also unerziehbar!

 

Warum ist das so? Sind unsere Kinder heute anders?

Lichtkinder vielleicht? – Was ist das eigentlich genau?

Spielt die heutige Erziehung eine Rolle oder
vielleicht sogar die Ernährung oder etwa Umweltgifte?

Sind solche Kinder hoffnungslose Fälle?

Altes Problem unter neuem Namen...!?

Schwierige Kinder gab es immer schon.
Früher versuchte man, ihnen mit strengen Erziehungs-methoden beizukommen. Hat auch das nicht funktioniert, wurden sie als Versager abgestempelt.

Auch heute ist noch zu wenig bekannt, dass Verhalten
und Leistung eines Kindes nicht nur von seinem
Elternhaus und dessen Erziehungsmethoden, sondern
zu einem wesentlichen Teil auch von der altersgerechten Reifung aller seiner Hirnfunktionen abhängen.

Dass diese Phänomene heute verstärkt und vermehrt zum Problem für Lehrer und Eltern werden, hat viele Ursachen. Wichtig ist, sie zu erkennen und für jeden Einzelnen die richtige Betreuung bzw. Therapie zu entwickeln.

Die alarmierende Verschlechterung kindlicher Verhaltens-weisen vollzog sich nicht abrupt, sondern schleichend,
sodass man sie zunächst kaum wahrnahm.
War die Schulsituation bis vor 15 Jahren auch noch relativ erträglich, so hat es seitdem noch einmal einen
regelrechten Schub hin zu z.T. extremer Unruhe
und Aggressionsbereitschaft gegeben.

Eine Indigo-Ammer

Dazu passt auch, dass in der pädagogischen Fachliteratur das Stichwort Disziplinschwierigkeiten immer häufiger durch Gewalt in der Schule ersetzt wird. Man scheut sich auch nicht mehr, von Gewalt im Kindergarten zu sprechen.

Lehren und Erziehen sind enorme Verpflichtungen.
Nichts sonst verlangt mehr Hingabe, Geduld und Liebe. Wenn wir einmal die Rolle als Lehrer und/oder Eltern angenommen haben, sollten wir den Bedürfnissen der
uns anvertrauten Kinder niemals den Rücken kehren.

W wir müssen alles tun, was in unserer Macht steht,
um für das Wohlergehen zu sorgen.
Lehren und Elternsein gehört zu den anstrengendsten, aber gleichzeitig auch erfüllendsten Berufungen – wenn wir uns mit Entschlossenheit bemühen, die Art von Erwachsenen
zu sein, die die Kinder von heute brauchen.

Hochsensible Kinder

Die liebevollen Boten von dem Universum, die nicht mehr
in das übliche Schema passen. Es sind Kinder mit einem Bewusstsein anderer Art, bei denen Intuition und
Sensitivität eine wichtige Rolle spielen.

Indigo Kinder

Ein Indigo-Kind ist ein Kind, das eine Reihe neuer und ungewöhnlicher psychologischer Merkmale aufweist sowie Verhaltensmuster an den Tag legt, die im Allgemeinen
aus früheren Zeiten nicht belegt sind.
Sind diese Kinder intelligenter als wir in ihrem Alter?

Warum wird bei so vielen unserer hellsten Kindern die Diagnose Aufmerksamkeitsstörung gestellt?

Bildquelle: aboutpixel.de / Kleine Herbstfee 1 © Andre Möller

Aufmerksamkeitsstörungen

ADHD
Attention Deficit and Hyperactivity Discorder
Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität

ADD
Attention Deficit Discorder | Aufmerksamkeitsstörung

LD
Learning Discorder | Lernschwäche

HKS
Hyperkinetisches Syndrom
entweder als Hyperaktiv oder als Hypoaktiv

Bildquelle: aboutpixel.de / Kleine Herbstfee 1 © Andre Möller

Die gängigsten Charakterzüge von Indigo-Kindern

1. Sie kommen mit dem Gefühl, königliche Hoheiten zu sein, auf die Welt und verhalten sich auch oft so.

2. Sie haben das Gefühl, sie verdienen es, auf der Welt zu sein, und sind überrascht, wenn andere das nicht so sehen.

3. Selbstwertgefühl ist für sie kein großes Thema. Sie sagen ihren Eltern oft schon sehr deutlich, wer sie sind.

4. Sie haben Probleme mit absoluter Autorität | Autorität ohne Erklärung oder Wahlmöglichkeit.

5. Sie tun bestimmte Dinge partout nicht, so z.B. fällt
es ihnen schwer, in einer Schlange zu stehen.

6. Sie werden frustriert, wenn Systeme ritualorientiert sind und kein kreatives Denken erfordern.

7. Sie sehen oft bessere Möglichkeiten, wie man etwas angehen könnte, ob zu Hause oder in der Schule, und so werden sie oft als Kinder gesehen, die gegen bestehende Systeme rebellieren, mit keinem System konform gehen.

8. Sie wirken unsozial, es sei denn, sie bewegen sich unter ihresgleichen. Sind keine anderen in ihrem Umfeld, deren Bewusstsein ähnlich strukturiert ist, so verkriechen sie sich oft in sich selbst und haben das Gefühl, von niemandem verstanden zu werden. Schule ist für sie
sozial gesehen oft außerordentlich schwierig.

9. Sie sprechen nicht auf Disziplin aus Schuldgefühlen
an | „Na warte, bis dein Vater nach Hause kommt und herausbekommt, was du angestellt hast“.

10. Sie sind nicht zurückhaltend, wenn es darum geht, deutlich zu machen, was sie brauchen.